Samstag, 24. November 2012
23.11.2012- Arbeiten mit Luftbildern
Theorie
Luftbilder sind Heute die Grundlage für jede topographische Karte die erstellt wird.Luftbilder werden aus Flugzeugen aufgenommen. Um ein größeres Gebiet zu fotografieren fliegt das Flugzeug über einem Gebiet hin und her und macht Fotos, die durch hohe Auflösung, hohe Genauigkeit und kurze Belichtung gekennzeichnet sind. Bereits seit einigen Jahren gibt es keine Analogen Fotographien mehr, sondern es wird nur noch mit Digitaltechnik gearbeitet.
Unterscheiden kann man Zwischen Schrägluftbildern und Senkrechtluftbildern.
Schrägluftbilder werden normalerweise nur für Übersichtszwecke produziert, sie können weder für topografische Karten, noch für streoskopie eingesetzt werden. Schrägluftbilder können in einem beliebigen Winkel zum Grund aufgenommen werden.
Im Gegensatz dazu werden Senkrechtluftbilder möglichst in einem Winkel von 90° aufgenommen. Schwankungen bis zu 3° entstehen durch Turbulenzen in der Luft. Am Rand der Luftbilder sind verschiedene Indizes angegeben, die als ergänzung zum Luftbild dienen.
Jeder Punkt muss auf mindestens zwei Fotos zu sehen sein. Um dies zu Gewährleisten, werden die Bilder mit 60-90% Längsüberlappung aufgenommen und 15-20% seitlicher Überlappung.
Anhand dieser Überlappung kann ein Bereich später stereoskopisch betrachtet werden und somit Luftbilder besser interpretiert.
Für die Stereoskopie werden zwei Bilder nebeneinander gelegt und mit einer entsprechenden Vorrichtung betrachtet. Es sieht also das eine Auge den selben ausschnitt aus einer anderen Perspektive als das andere.
Da dies dem Natürlichen 3D sehen entspricht, sieht man nun den überlappenden ausschnitt aus dem Bild dreidimensional.
Da es sich bei Luftbildern um Zentralbilder handelt, ist nur der Punkt genau in der Mitte unverzerrt dargestellt. Weiter zum Rand sind die Bilder immer mehr verzerrt.
Um aus dem Luftbild eine Karte zu erzeugen wird deshalb ein unverzerrtes Orthophoto generiert.
Praktisches Arbeiten
Um den Themen der letzten Stunden auch in der Praxis etwas näher zu kommen, arbeiteten wir auf vier verschiedenen Stationen zu folgenden Themen:- Auswertung von Luftbildern mit dem Stereoskop
- Flächenhafte Luftbildaufnahme
- Luftbild und topographische Karte im Vergleich
- Topographische Karten von Österreich, Schweiz und Deutschland im Vergleich
Die Ausarbeitung der verschiedenen Themen erfolgt in der Hausübung vom 23.11.2012
Freitag, 16. November 2012
16.11.2012 - Topographische Karten
Heute war es soweit - wir hatten zum ersten Mal Kontakt mit Topographischen Karten.
Zunächst mussten einige Grundfragen geklärt werden, zum Beispiel, was ist eigentlich Kartographie und was sind Karten?
Kartographie bedeutet die Darstellung von Räumlichen Informationen auf einem Wiedergabemedium.
Karten sind also genau genommen das Ergebnis der Kartographie. Sie sind ein Modell eines bestimmten Gebietes zu einem bestimmten Zeitpunkt, sind generalisiert (verallgemeinert), interessensbezogen und maßstabsgegliedert.
Es können, um ein großes Gebiet gut lesbar und detailliert darzustellen, ganze Kartenwerke entstehen. Diese Kartenwerke haben einen einheitlichen Maßstab, ein einheitliches geodätisches Datum und ein Rasternetz zur einheitlichen Darstellung von Gebieten. Man unterscheidet hier zwischen amtlichen und zivilen Kartenwerken. In Österreich gibt es Amtliche Karten von nur einer Institution, dem Bundesamt für Eich-und Vermessungswesen.
Zunächst mussten einige Grundfragen geklärt werden, zum Beispiel, was ist eigentlich Kartographie und was sind Karten?
Kartographie bedeutet die Darstellung von Räumlichen Informationen auf einem Wiedergabemedium.
Karten sind also genau genommen das Ergebnis der Kartographie. Sie sind ein Modell eines bestimmten Gebietes zu einem bestimmten Zeitpunkt, sind generalisiert (verallgemeinert), interessensbezogen und maßstabsgegliedert.
Es können, um ein großes Gebiet gut lesbar und detailliert darzustellen, ganze Kartenwerke entstehen. Diese Kartenwerke haben einen einheitlichen Maßstab, ein einheitliches geodätisches Datum und ein Rasternetz zur einheitlichen Darstellung von Gebieten. Man unterscheidet hier zwischen amtlichen und zivilen Kartenwerken. In Österreich gibt es Amtliche Karten von nur einer Institution, dem Bundesamt für Eich-und Vermessungswesen.
Zivile Kartenwerke werden auch Verlagskartenwerke genannt, weil hier viele Verlage Wanderkarten, Radkarten usw. herausbringen.
Die generelle Amtliche Karte, von der alle anderen Amtlichen Karten ausgehen, ist die sogenannte ÖK50-Karte mit einem Maßstab von 1:50.000. Sie deckt einen Bereich von 10'x12' ab. Aus dieser Karte werden andere Karten abgeleitet:
- ÖK 25v: Sie ist eine Vergrößerung der ÖK50-Karte (genau doppelt so groß) und wird in zwei Hälften unterteilt, die Ost- und Westhälfte.
- ÖK 200: aus der ÖK50 generalisiert und für Darstellung von Bundesländern verwendet.
- ÖK 500: wird für die Österreichkarte verwendet und weißt als einzige eine Kegelprojektion nach Lambert auf, während die anderen Karten eine UTM-Projektion aufweisen.
Anschließend haben wir anhand von Übungen viele interessante Dinge herausgelesen, die höchsten Punkte, die niedrigsten Punkte (der niedrigste Punkt in einer Karte ist der, wo der größte Fluss die Karte verlässt!!), Entfernungen zwischen zwei Punkten und die UTM-Koordinaten von speziellen Gebäuden.
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